Waldemarsmauer zuletzt geändert am 25.07.2007
Ein Foto des besterhaltenen Teils der Waldemarsmauer nicht weit vom Museum Die Waldemarsmauer ist eine in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhundert von König Waldemar I. (auch als Waldemar der Große bekannt) angelegte Verstärkung des Danewerks aus Ziegelsteinen. Sie gilt heute als das älteste Bauwerk aus Ziegelsteinen in Nordeuropa.
Die Waldemarsmauer war ursprünglich 3,7 Kilometer lang, 2 Meter dick, 7 Meter hoch und von einem nach vorne über die Mauer hinausragenden hözernen Wehrgang gekrönt. Ein vorgelagerter, 2,5 m tiefer und 15 m breiter Graben befestigte die Waldemarsmauer zusätzlich. Der Hauptwall des Danewerks, durch das der alte Heerweg (der spätere Ochsenweg) führte, war damit sehr stark befestigt.
Im Laufe der Jahrhunderte verlor die Waldemarsmauer aber nach und nach ihre Bedeutung und verfiel. Sie wurde schließlich als Steinbruch benutzt. Selbst Schloß Gottorf bei Schleswig soll mit Steinen aus den Mauern des Danewerks (und damit auch der Waldemarsmauer) erbaut worden sein.
Ein Foto von einem anderen Teilstück der Waldemarsmauer Heute können nur noch wenige Reste der Waldemarsmauer besichtigt werden; der imposanteste Teil befindet sich ca. 100 m westlich des Danewerk Museums; dort ist auch das obere Foto entstanden. Kleinere Mauerreste sind aber auch noch im Wall westlich der K 39 von Dannewerk nach Ellingstedt zu sehen (unteres Foto).