Der Kograben ist Teil des Danewerkes
und erstreckt sich über eine Länge von sieben Kilometern von
der Schlei im Osten (eigentlich dem Südzipfel
des Selker Noores) bis zur Rheider Au bei Kurburg.
Der Kograben, der über seine gesamte Länge schnurgerade
verläuft, bestand ursprünglich aus einem 3 Meter tiefen und
4 Meter breiten Spitzgraben, der auf der Nordseite
durch hözerne Palisaden und einem 2 Meter hohen und 8 Meter breiten
Erdwall weiter befestigt war.
Die Entstehungszeit des Kograbens läßt sich nicht genau
datieren; C-14 Untersuchungen deuten auf eine Bauzeit um das Jahr 800 hin.
Die eigenartige Palisadentechnik, ein System aus dreifachen Pfostenreihen,
hat allerdings Ähnlichkeiten mit der Befestigungstechnik, die bei den
um das Jahr 980 herum gebauten Ringburgen verwendet wurde. Der
Kograben kann also auch genauso gut aus dieser Zeit stammen.
Ebenso unbekannt ist übrigens die Bedeutung des Namens Kograben.
Die Vorsilbe Ko bedeutet zwar im heutigen dänisch
"Kuh"; auf einen Zusammenhang mit dem ihn kreuzenden
Ochsenweg sollte man deshalb aber
nicht schließen (ein Ochse unterscheidet sich ja auch
geringfügig von einer Kuh).
Die auf dem Foto erkennbaren Reste des Kograbens können heute
noch ca. 2 Kilometer südlich des
Danewerk Museums besichtigt werden (wer
nicht ganz soweit laufen möchte, der kann 500 Meter sparen, indem er
auf dem Parkplatz bei dem Zusammentreffen der Kreisstraße 27 und der
Kreisstraße 39 parkt). Von dem Parkplatz aus folgt man dann dem
Verlauf des Ochsenweges nach Süden.
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